Libido

Immer häufiger klagen Frauen, dass sie das Interesse an ihrer Sexualität völlig verloren haben. Die Ursache hierfür ist (neben Psyche, Stress und Stoffwechselvorgängen) das gestörte Verhältnis der Hormone: Östrogene, Progesteron, Testosteron, Cortisol. Und hierbei hat das an den Rand gedrängte, aber wichtige Hormon Progesteron bei der Frau eine Schlüsselstellung. 

  • Östrogene sind keine Mangelware in der zivilisierten Welt; es gibt zu viele davon. Das hängt mit Medikamenten, unnatürlichen chemischen Verbindungen und Umweltgiften zusammen. Beim Abbau in der Natur bleiben sehr stabile Endprodukte übrig, die wie die tatsächlichen Hormone nicht nur im menschlichen Körper hormonelle Wirkungen entfalten. Und nicht zu unterschätzen sind die Folgen der Überernährung mit Zunahme des Bauchumfanges. Das Bauchfett steigert die Erkrankungsgefährdung und erhöht das Östrogenangebot im Körper. Hinweis: Im Zusammenhang mit Bauchfett haben Männer ebenfalls immer öfter das gleiche Problem. Auch bei ihnen werden im Bauchfett, schon bei leichtem Bauchansatz (Adipositas), zu viele Östrogene gebildet und Testosteron abgebaut. Aber der Östrogen-Überschuss bei der Frau, womöglich noch in Kombination mit Progesteron- und Testosteron-Mangel, bremst die Liebeslust erheblich. 
  • Vom Testosteron braucht eine Frau nicht viel, aber das wenige ist dringend nötig. Ein Testosteron-Mangel entsteht hauptsächlich dadurch, dass in den Bauchfett-Zellen ein Eiweißenzym (die Aromatase) das Testosteron in Östrogene umwandelt. Des Weiteren führt zusätzlich die 'Pille' direkt zur Absenkung des Testosteron-Spiegels, im Durchschnitt um ein Drittel (Erwin Goldstein) und damit zur Libido-Reduktion. Dies ist manchmal erkennbar am eingeschränkten Geruchsvermögen, unzureichendem Muskelzuwachs (dafür Fettgewebe), und es fehlt oftmals psychisch eine strahlende Freude und Zuversicht. 
  • Progesteron ist im Stoffwechsel der Frau als Gegenspieler zu den Östrogenen erforderlich und ist für viele Stoffwechselschritte so wichtig, dass ein Mangel oft zu Fehlentwicklungen führt. Die unangenehmsten Auswirkungen und Langzeitfolgen des Progesteron-Mangels sind Osteoporose und die Zunahme der Brustkrebserkrankungen. 

Wie kann man dem oben beschriebenen Hormonungleichgewicht abhelfen? 

Um die Libido wieder in Schwung zu bringen, sollten Sie sich beraten lassen, aber auf jeden Fall für zwei- bis dreimal 30 Minuten in der Woche sportlich aktiv werden. Dies hilft jedoch nicht nur über den Umweg der Gewichtsabnahme, sondern die Hormone steigen direkt nach dem Training. 

Weitere positive Wirkungen sind zu erwarten von Vitamin D, Melatonin, eine Schilddrüsen-Regulierung, Yamswurzel, Diosgenin, natürliches Progesteron und einigen Kräuterpflanzen. 

Lassen Sie zuerst Ihren Hormonspiegel bestimmen, danach werden wir den Komplex ganzheitlich ausführlich erörtern und finden einen Weg, Ihnen zu helfen.

Rufen Sie an: 030/29663142