Hodencheck

Jugendliche sollten sich untersuchen lassen, weil die Männlichkeit und die Fortpflanzung von der normalen Funktion der Hoden abhängig sind. 

Auffällig sind kleine oder weiche Hoden, Hodenhochstand, nicht abgesenkte Hoden sowie eine durchgeführte Hormonbehandlung oder eine Operation zur Hoden-Lage-Korrektur. Aber auch Männer mit eingeschränkter Fruchtbarkeit (Infertilität), insbesondere solche, welche eine Azoospermie, keine Spermien im Sperma aufweisen. Krebsleiden beim jungen Mann sind eher selten, aber wenn sie auftreten, umso gefährlicher.

Hier muss man also Risikogruppen zur Vorsorge benennen. Eine Risikogruppe für Hodenkrebs sind Jungen, deren Hoden sich in der Kindheit ungenügend entwickelt haben oder deren Väter bzw. männliche Verwandte durch Hodenerkrankungen belastet waren. Jungen mit nicht abgesenkten Hoden haben ein wesentlich höheres Risiko, Krebs zu bekommen gegenüber Jungen mit normal entwickelten Hoden.

Für eine Hodenvorsorge durch Betasten kann zusätzlich auf Wunsch die Sonographie, Bestimmung der Hoden-Tumormarker und Untersuchung der Hormonbalance durchgeführt werden, einschließlich Testosteronspiegel, Prostata-Aktivitäts-Anzeiger (wegen der Samenflüssigkeit) und gegebenenfalls eine Samenzellen-Qualitäts-Analyse (Spermiogramm), um über einen evtl. Kinderwunsch Klarheit zu erhalten. 

Haben Sie Sorgen oder etwas Ungewöhnliches bemerkt, dann verschieben Sie die WICHTIGEN UNTERSUCHUNGEN nicht.